Verhütung Dreimonatsspritze
Die chemische Verhütung mittels der Dreimonatsspritze stellt ein Mittel dar, dass als moderne Verhütung bezeichnet werden kann. Verhütung durch eine Dreimonatsspritze wirkt, wie der Name schon sagt, durch die Injektion einer Hormonspritze im Abstand von drei Monaten. Dabei wird das Hormon Gestagen in den Gesäß- oder Deltamuskel der Frau injiziert. Die Menge des injizierten Hormons wirkt als Hormondepot, dass ähnlich einer Verhütung durch Implantat kontinuierlich das Hormon Gestagen an den Körper der Frau abgibt. Moderne Verhütung mit Hormonen bewirkt, dass der Hormonzyklus der Frau so beeinflußt wird, dass kein Eisprung im Körper stattfindet. Das Hormon verhindert, die Ausschüttung anderer Hormone, die für die Auslösung des Eisprungs notwenig sind.

Die chemische Verhütung durch eine Dreimonatsspritze wird erst ab einem Alter von 21 Jahren empfohlen, da sich der Körper der Frau vor diesem Alter noch stark verändert und hormonellen Schwankungen unterliegt. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über die Möglichkeit der Verhütung durch Dreimonatsspritze, der Verhütung durch Implantat oder andere Formen einer chemischen Verhütung. Die Nachteile der Verhütung durch eine Dreimonatsspritze sind, dass es zu Störungen des Menstruationszyklus kommen kann. Auch einige Medikamente können die Wirksamkeit negativ beeinflussen. Ihr Frauenarzt klärt Sie gern zum Thema chemische Verhütung auf.
